AlleAktien Investors
Mit konkreter Rechnung

Warum Vermögensverwaltung Sie 30% Ihrer Rendite kostet

Eine 1,5%-Gebühr klingt klein. Über 20 Jahre kostet sie 190.000 € auf ein 200.000-€-Depot. Die Rechnung. Die Quellen. Die Alternativen.

Die Rechnung — schwarz auf weiß

Annahme: 7% p.a. Brutto-Rendite (langfristiger MSCI-World-Durchschnitt). Gebühr 1,5% p.a. wie bei klassischen Vermögensverwaltungen üblich.

10 Jahre, 100.000 €

Ohne Gebühr (7% p.a.)

196.715 €

Mit 1,5% Gebühr (5,5% p.a.)

170.814 €

Verlust durch Gebühr

−25.901 €

20 Jahre, 200.000 €

Ohne Gebühr (7% p.a.)

773.937 €

Mit 1,5% Gebühr (5,5% p.a.)

583.554 €

Verlust durch Gebühr

−190.383 €

30 Jahre, 500.000 €

Ohne Gebühr (7% p.a.)

3.806.128 €

Mit 1,5% Gebühr (5,5% p.a.)

2.488.064 €

Verlust durch Gebühr

−1.318.064 €

Wie 1,5% zu 30% Renditeverlust werden

Der Trick prozentualer Gebühren: sie wirken auf das wachsende Kapital. Was am Anfang kleine Beträge sind, wird durch den Zinseszins-Effekt zu astronomischen Summen.

Beispiel: 200.000 € investiert, 7% Bruttorendite, 1,5% Gebühr. Der Anleger bekommt netto 5,5%. Über 20 Jahre wird das Depot damit auf 583.554 € wachsen. Hätte derselbe Anleger keine Gebühr gezahlt, wären es 773.937 € gewesen. Die Differenz: 190.383 € — fast das gesamte ursprüngliche Investment, nochmal. Das sind 30% des End-Vermögens, die in den Taschen der Vermögensverwaltung landen.

Bei 30 Jahren und 500.000 € Investment werden aus den 1,5% Gebühr sogar 1,3 Millionen Euro Differenz. Geld, das nicht der Verwalter besser angelegt hat — sondern das schlicht in Verwaltungsgebühren versickert ist.

Die echten Gebühren der Großbanken

Hier die typischen Gebühren bekannter Vermögensverwaltungen — Stand 2026, basierend auf öffentlich kommunizierten Konditionen:

UBS Wealth Management

1,3–1,5% p.a. (zzgl. Fonds-Innenkosten)

Commerzbank Premium

1,2–1,7% p.a. (zzgl. Performance-Fee)

Deutsche Bank Wealth

1,1–1,8% p.a. (volumenabhängig)

Grüner & Fischer Vermögensverwaltung

1,5–2,0% p.a.

DZ Privatbank

1,0–1,5% p.a. (zzgl. Transaktionsgebühren)

Quirin Privatbank (Honorar-Modell)

0,7–1,2% p.a. (transparent, keine Provisionen)

Quelle: jeweilige Konditions-Dokumente der Anbieter, Stand 2026. Hinzu kommen typischerweise Fonds-TERs von 0,8–2,0% — die Gesamt-Belastung liegt damit bei 2,2–3,5% p.a.

Die drei Alternativen

  1. 1. Selbst investieren mit Bildung

    AlleAktien Investors: einmaliger Programm-Preis statt jährlicher %-Gebühr. Die Mitgliedschaft amortisiert sich typischerweise im ersten Jahr durch Gebühren-Ersparnis.

  2. 2. Honorarberater statt Provisions-Vermittler

    Stundensatz oder Pauschale. Verbund Deutscher Honorarberater (VDH), Quirin Privatbank u.a. Transparente Gebühren ohne Provisions-Konflikt.

  3. 3. Direkter ETF-Sparplan

    Für einfache Situationen die günstigste Lösung. TER unter 0,2% p.a., kein Verwalter-Gehalt. Funktioniert ohne Beratung — wenn Sie diszipliniert sind.

Welche der drei Alternativen für Sie passt, hängt von Ihrer Situation ab. Im kostenfreien Strategiegespräch klären wir, ob AlleAktien Investors sinnvoll ist — oder ob Sie mit Honorarberatung oder ETF-Sparplan besser fahren.

Berechnen Sie Ihre eigene Gebühren-Belastung

Im Strategiegespräch rechnen wir mit Ihnen aus, was Ihre aktuelle Vermögensverwaltung Sie wirklich kostet. Inklusive der versteckten Innenkosten.

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Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet eine Vermögensverwaltung wirklich?+

Sichtbare Gebühren: typischerweise 1,0–1,8% p.a. des verwalteten Vermögens. Unsichtbare Kosten: Fonds-Management-Gebühren (TER 0,8–2,0%), Ausgabeaufschläge (bis 5%), Transaktionskosten, Performance-Fees. Gesamtbelastung oft 2,5–3,5% p.a. — bei einer Marktrendite von 8% verlieren Sie damit ein Drittel Ihrer Bruttorendite.

Was kostet 1,5% Vermögensverwaltungs-Gebühr auf 200.000 € über 20 Jahre?+

Konkrete Rechnung: Bei 7% Bruttorendite und 1,5% Gebühr (Nettorendite 5,5%) wachsen 200.000 € auf 583.000 €. Ohne die 1,5% Gebühr (7% Rendite) wachsen sie auf 774.000 €. Differenz: 191.000 € — fast das Doppelte des ursprünglichen Investments. Das ist das Problem mit prozentualen Gebühren.

Sind UBS, Commerzbank und Grüner & Fischer wirklich so teuer?+

Die Standardgebühren der Großbanken-Vermögensverwaltungen liegen typisch bei 1,2–1,8% p.a. Bei UBS Wealth Management oft 1,3–1,5%, bei Commerzbank Premium 1,2–1,7%, bei Grüner & Fischer Vermögensverwaltung 1,5–2,0% (je nach Volumen). Hinzu kommen Fonds-Innenkosten und Transaktionskosten. Bestätigung: schauen Sie in Ihren Jahresabschluss-Bericht unter „Gesamtkostenquote“.

Was ist die Alternative zur klassischen Vermögensverwaltung?+

Drei Wege: 1) Selbst investieren mit Bildung (z.B. AlleAktien Investors), 2) Honorarberater statt Provisions-Vermittler (Stundensatz statt %-Gebühr), 3) Direkter ETF-Sparplan ohne Verwalter. Alle drei sind günstiger als 1,5% laufende Gebühr — der Mehraufwand zahlt sich finanziell schnell aus.

Lohnt sich ein Honorar-Vermögensverwalter?+

Bei größeren Vermögen (ab ca. 500.000 €) und komplexen Situationen (z.B. internationale Steuer, Erbschaft, Unternehmer): ja, ein Honorar-Vermögensverwalter mit transparentem Stundensatz oder Pauschale kann sinnvoll sein. Bei einfachen Situationen lohnt sich die Eigenverwaltung mit Ausbildung deutlich mehr.

Was unterscheidet AlleAktien Investors von einer Vermögensverwaltung?+

Wir verwalten kein Vermögen — wir bilden aus. Sie behalten die volle Kontrolle, führen Trades selbst aus, lernen die Methode. Im Gegensatz zur prozentualen Gebühr zahlen Sie einen einmaligen Programm-Preis. Die Gebühren-Ersparnis vs. Vermögensverwaltung amortisiert die Mitgliedschaft typischerweise im ersten Jahr.

Wie berechne ich meine echte Vermögensverwaltungs-Belastung?+

Drei Schritte: 1) Jahresabschluss-Bericht aufrufen — suchen Sie nach „Total Expense Ratio“ oder „Gesamtkostenquote“. 2) Verwaltungsgebühr + Fonds-Innenkosten + Transaktionskosten + Performance-Fees aufaddieren. 3) Ergebnis durch das durchschnittliche Vermögen teilen. Die meisten Anleger erhalten zwischen 2,2% und 3,5% — deutlich mehr als die nominal kommunizierte Verwaltungsgebühr.

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